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mp3Mein Sohn ist ein Hacker Juhu, mein Sohn ist ein Hacker. Als Hack verstehe ich die kreative Nutzung von Technik. Also z. B. Geräte dafür zu nutzen, wofür sie nicht gedacht sind. Das erfordert in der Regel ein Verständnis dafür, wie die Dinge eigentlich funktionieren.Doch der Reihe nach. Zu Weihnachten gab es einen MP3-Player für meinen ältesten Sohn (10 Jahre). Meine Wahl fiel dabei auf den ZEN von Creative. Dieser wird ohne Netzteil geliefert, sondern lädt per USB auf. Nun habe ich eine stattliche Sammlung USB-Netzteile, weswegen ich dachte, das wäre kein Problem. Aber der Creative ist da echt zickig, das Aufladen funktioniert mit keinem. Nun ist das ziemlich blöd, weil extra den PC laufen lassen, nur um einen MP3-Player zu laden geht ja garnicht (ein NoGo, wie der Neusprechler sagt). Das extra Netzteil kostet happige 19,42 EUR (Amazon). Nun haben wir in der Küche einen Radio, der sich auf MP3 versteht. Dazu bietet er einen Kartenslot, aber auch einen Anschluss für USB-Speichersticks. Und genau das müsste man doch zum Aufladen missbrauchen können, meinte mein Sohn. Also MP3-Player angeschlossen, Radio angeschaltet und auf USB umgestellt. Und tatsächlich - er lädt. 8-) Vor 2 Jahren hatte er schon mal einen ähnlichen Hack, wie man die Musik in elektrischen Kerzen hört. Er hat anscheinend die richtigen Hacker-Gene abbekommen. 8-) Übrigens: Wer keinen passenden Küchenradio hat, dem empfehle ich einen aktiven USB-Hub. Diese liefern ebenfalls Strom per USB und sind teilweise günstiger als das Netzteil. Wobei das mit der Stromversorgung immer etwas heikel ist, ich empfehle da nicht zu sehr zu sparen. Funktionieren tut es mit dem Hama USB 2.0 Hub 1:7, den es bei Amazon für 21,68 EUR gibt. Das ist nur wenig mehr als das USB-Netzteil, kann aber 7 Geräte gleichzeitig laden. Und ist nebenbei noch ein Hub. 8-) Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 24.01.2010 um 12:09 Uhr. Ein Kommentar. Stichworte: hacken kinder usb mp3 Andrew Keens "Stunde der Stümper" als kostenloses Shortbook Andrew Keen, das ist der, der über das Web 2.0 schimpft. Sein Buch "Die Stunde der Stümper" bewirbt er dadurch, dass er sich zum Affen macht. Wenn jemand anfängt, ernsthaft über das "Web 2.0" zu diskutieren, dann erkennt man gleich, dass er keine Ahnung vom Internet hat. Web 2.0 ist ein Marketingbegriff aber kein Phänomen. Alles was das "Web 2.0" ausmacht, gab es schon vor dem Web 1.0. Die älteren Onliner, die noch Mailboxen und Online-Dienste wie Compuserve kennen, werden mir sicher zustimmen.Daneben enthält das Buch noch weitere äußerst seltsame Behauptungen, wie die Annahme, dass etablierte Medien und Experte völlig fehlerfrei sind. Ein Buch, das man also nicht lesen muss. Wer trotzdem mitreden will, der kann es nun als Shortbooks "konsumieren". Dort ist es diesen Monat bei den kostenlosen Büchern zu finden. Hier gibt es den kostenlosen Download des MP3 (18 Minuten), zur Detailseite bei Shortbooks hier lang. Shortbooks fasst jeden Monat 16 Bücher zusammen. Das Ergebnis gibt es in verschiedenen Textvarianten und auch als MP3. Das ist nicht kostenlos, aber günstig. Ich finde den Dienst zumindest so gut, dass ich hier glatt einen Affiliate-Banner einbinde. 8-)
Nachtrag: Den Link auf das MP3 habe ich auch getwittert. Und schwups, schon haben ich Andrew Keen als neuen Follower. 8-) Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 09.05.2009 um 10:53 Uhr. Noch kein Kommentar. Stichworte: buch web20 internet mp3 download Stichwortliste: (nur die wichtigsten, die komplette Liste gibt es hier) amiga baby blog blogparade buch ccc chips computer demo erziehung event flash forschung freunde fun gesellschaft gewinnspiel hacken handy infoprodukte intern internet kinder lohas marketing markus mp3 musik nürnberg online podcast politik retro retro-computing scene selbermachen seo spiele technik test usb video web20 wirtschaft zensur |
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