Dauernd werde ich auf mein neues Handy angesprochen. Das ist schon paradox. Jahrelang hatte ich immer echt moderne Handys mit neuester Technik. Das fing bei der ersten Smartphone Generation an, ging dann zu den Windows-basierten Handys und endete zuletzt bei einem QTek, dass mit 640x480 Pixeln und Tastatur schon viel bot. Besonders interessant fand das keiner.
Seit dem Sommer begleitet mich ein ganz einfaches Handy. Das Simvalley Pico RX-80. Das kann Telefonieren, SMS und sonst nichts. Das Display ist nicht einmal farbig - wozu auch? Aber ich werde dauernd darauf angesprochen. "Was ist den das?", "Ist das aber klein", "Ist das ein Handy?", "Wo gibt's den sowas?".
Das passiert sogar auf Veranstaltungen wie SEO- oder Affiliate-Treffen. Während iPhone und Co. dort zum Standard gehören, rechnet wohl niemand mit einem Handy das einfach nur zum Telefonieren gedacht ist. Das Weglassen des Rests erlaubt ein so kleines Handy, dass es sogar notfalls in der Geldbörse Platz findet. In einer Hemdtasche muss man es schon fast suchen.
Die Abmessungen sind kleiner als eine Visiten- oder Kreditkarte und mit knapp einem Zentimeter ist es auch nicht sehr dick. Das Gewicht liegt bei etwas über 40 Gramm. Also nur etwas mehr als 2 Standardbriefe.
Nebenbei sind die Tasten auch sehr bedienerfreundlich ausgefallen. Für Kinder und gerade ältere Menschen ist das ein echter Pluspunkt. Wobei mein Sohn ebenfalls das kleine Handy hat. Für jüngere Kinder ist das optimal, weil sie im Notfall telefonieren können, aber durch die Einfachheit sind Probleme durch Klingeltonabos oder Internetgebühren ausgeschlossen. Man kann nämlich nicht ins Internet mit dem kleinen Handy und Klingeltöne lassen sich auch nicht nachladen. In diesem Fall sehe ich das nicht als Fehler sondern als Vorteil.
Nachteile: Durch die geringe Größe ist der Akku auch entsprechend klein. Entsprechend hält der Akku im Standby nur Tage, keine Wochen, wie man es von anderen einfachen Handys durchaus kennt. Außerdem ist er zu klein für einen Vibrationsalarm.
Entschädigt wird man durch den Preis. Denn bei einem Preis von ca. 15-20 Euro, lohnt sich das kleine Handy auch, wenn es nur als Notfall-Ersatz-Gerät eingeplant ist. Der Preis gilt selbstverständlich ohne Vertrag. Das ist ein Schnäppchen, wo man nicht lange überlegen muss.
Wer Kinder hat, die eigentlich noch zu klein sind für ein Handy, aber man als Eltern doch ruhiger ist, wenn sie draußen alleine unterwegs sind und ein Handy einstecken haben, dann ist das genau das richtige. Einfach eine günstige Prepaid-Karte rein und los geht der Spaß. Und nebenbei stechen sie damit noch jedes iPhone aus. 8-)
Heute möchte ich ein Projekt zeigen, was schon seit einiger Zeit reif für eine öffentliche Betaphase ist.
eforia Chatback
Der Name "chatback" soll ausdrücken, dass nicht nur die Besucher einer Website mit einem chatten können, sondern auch der Webmaster aktiv ein Gespräch eröffnen kann. "eforia" deshalb, weil die Funktion ursprünglich ein Teil des eforia web manager war, als eigenes Projekt aber den Vorteil bietet, mehrere Websites mit einem Blick zu verwalten. Deshalb wollte ich es heraus lösen.
Hier nun ein Video.Ich empfehle die Betrachtung im HD-Modus und als Vollbild. Dann erkennt man die Texte besser. Bitte entschuldigt die kleinen Tonproblemchen hin und wieder. Das dürfte an Vista liegen. Der fränkische Dialekt blieb aber zum Glück erhalten. 8-)
eforia chatback, so wie es oben zu sehen ist, existiert bereits seit Anfang 2007. Jedoch habe ich nach einem ersten größeren Einsatz bemerkt, dass die übertragene Datenmengen schnell in ungeahnte Höhen schießen können. Bei einem Projekt, das nicht um ein Geschäftsmodell entwickelt wurde, kann ich das schlicht nicht leisten. Deswegen kann man sich bis heute noch nicht als neuer Benutzer anmelden.
Das ist natürlich ein wenig schade, weil es durchaus schon einige Firmen gibt, die ähnliche Lösungen als teure Anwendungen für die Support-Unterstützung (witziges Wort, eigentlich) anbieten. Mein Gedanke damals war eben, das so einfach zu machen, dass man sich bei der Benutzung um nicht viel kümmern muss.
Nun bin ich aber selbst nicht in der Lage, die notwendigen Resourcen für einen Betrieb zu stemmen. Hier ist mehr als nur gemieteter Webspace oder ein einzelner Server mit Flatrate notwendig, wenn man das ernsthaft betreiben will. Außerdem ist es eben eine Beta-Version, die sicher noch etwas Betreuung bräuchte. Technisch könnte man den Datentransfer mit offen gehaltenen HTTP-Verbindungen und anderen, nun verfügbaren Methoden vermutlich deutlich einschränken. Auch Erweiterungsmöglichkeiten gibt es viele, beispielsweise Referer automatisch nach Suchbegriffen auswerten oder mittels Heuristiken erkennen, ob ein Nutzer potentiell Hilfe benötigt. Das geht über die Einbindung der websiteeigenen Suche gar nicht so schwer. Ich habe selbst vor 2 Jahren einmal einen Besucher auf eforia.de gehabt, der nach "1&1" gesucht hat. Er wollte eine Installationsanleitung für den gleichnamigen Provider und war sehr dankbar, dass ich einen Chat mit ihm eröffnet habe.
Evtl. gibt es ja jemanden, der Lust und Resourcen hat, aus eforia chatback noch etwas zu machen (auf dem Namen bestehe ich nicht). Wobei es nicht nur um die simple Bereitstellung von Servern geht. Man müsste schon weiter investieren. Als Geschäftsmodell wäre denkbar, die Anzahl der Websites, Seiten oder Benutzer zu begrenzen und größere Volumen von einer kleinen Monatsgebühr abhängig zu machen. Aber bis sich das auszahlen würde, wäre erst mal eine Aufbauphase notwendig.
Wer einen Vorschlag hat und mit mir Kontakt aufnehmen will, kann das unter horst@klier.net tun.
Artikel veröffentlicht von Horst am 15.09.2009 um 13:34 Uhr.
Wieder mal findet ein Online-Marketing-Event in Nürnberg statt. Und wieder wurde die Skybar als Austragungsort gewählt. Am 29.10. treffen sich um 19:30 Uhr dort die fränkischen Suchmaschinenoptimierer zum SEO-Stammtisch. Das dürfte meines Wissens der erste überhaupt in Nürnberg sein. Bisher gab es nur 3 Affiliate-Stammtische, wobei die letzten beiden ebenfalls in der Skybar stattfanden.
Als Autor und Internet-Flüsterer interessiert mich die Kombination von beidem natürlich besonders. Das sind im einfachsten Fall Ebooks. Aber auch Videos und andere digitale Inhalte zählen zu den digitalen Infoprodukten.
Dieser Bereich ist noch recht jung, aber er entwickelt sich. Tobias Knoof ist einer der Experten dafür und schreibt auf seinem Blog Digitale-Infoprodukte darüber. Wer sich für Internet-Marketing interessiert, sollte einen Blick riskieren.
Aktuell veranstaltet er ein Gewinnspiel, bei dem es sein neuestes Info-Produkt - die StartupChecklisten - als Preis gibt. Aber nicht nur das. Er hat Pakete geschnürt, die unter anderem einen Tag Coaching mit ihm beinhalten. Zur Teilnahme gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Blog-Artikel ist einer davon. 8-)
Artikel veröffentlicht von Horst am 18.08.2009 um 12:11 Uhr.
Endlich kann man sich selbst davon überzeugen, wie sicher Atomkraftwerke sind. Das Spiel Atom-Alarm vom BUND simuliert den Betrieb eines solchen. Das Spiel gibt es im Apple-App-Store für iPhones und als Flash-Variante direkt für den Browser.
Artikel veröffentlicht von Horst am 01.08.2009 um 10:46 Uhr.
Für alle, die selber Videos drehen wollen, habe ich einen heißen Tipp. Das Schweizer Fernsehen bietet einen interaktiven Video-Kurs: www.videoguide.sf.tv
Artikel veröffentlicht von Horst am 13.07.2009 um 10:22 Uhr.
Social Media (das mit "Soziale Medien" zu übersetzen, fände ich irgendwie unpassend) wird im folgenden Video mit der Punk Bewegung verglichen. Gar nicht so dumm.
Vor über 1,5 Jahren haben wir eine Küchenmaschine gekauft. Nun ging sie kaputt. Normalerweise hat man nun das Problem, dem Händler beweisen zu müssen, dass der Fehler schon von Anfang an vorhanden war. Faktisch läuft das darauf hinaus, dass man keine 2 Jahre Gewährleistung hat, sondern nach 6 Monaten (da tritt die Beweislastumkehr in Kraft) schon sehr kämpfen muss. Wenn der Händler sich quer stellt, hat man eigentlich keine Chance.
Aber Amazon stellt sich nicht quer. Alte Maschine zurückgeschickt und nach nicht mal einer Woche sind die Rücksendekosten überwiesen und ein neues Gerät angekommen. Wow. Das nenn' ich Service. Darum bestelle ich bevorzugt bei Amazon. Darum sind sie die Nummer 1.
Artikel veröffentlicht von Horst am 27.06.2009 um 15:59 Uhr.
Nachdem durch Angebote wie Elfyourself und Co. bekannt ist, dass personalisierte Videos im Online-Marketing gut funktionieren, hat man ein ähnliches Konzept beim Playboy umgesetzt. Man kann sich virtuell in das Zuhause eines Playmates versetzen.
OK, das ist irgendwie banal. Aber technisch bin ich von der Umsetzung echt beeindruckt. Da steckt viel Arbeit drin. Nur schade, dass beim ansehen der Server am Anfang etwas zäh zu sein scheint. Hier kann man sich ein Beispielvideo ansehen.
Die Zielgruppe sind allerdings eher pubertierende, männliche Jugendliche, die damit ihre Freunde beeindrucken sollen. Das ist etwas daneben, aber vielleicht bin ich auch einfach nur aus dem Alter raus.
Artikel veröffentlicht von Horst am 23.06.2009 um 19:50 Uhr.