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Hacken gegen den Regenwald
Ich wundere mich ein wenig, warum die folgende Meldung so wenig Resonanz bei den einschlägigen Öko-Blogs gefunden hat. Den Blogger mögen ja Technik und wenn die genutzt wird, um die Umwelt zu schädigen, sollte das schon eine Erwähnung wert sein.
Ich persönlich finde es auch besonders tragisch, weil Hacker hier die Bösen sind. Über die Bezeichnung Hacker bestehen ja verschiedene Definitionen, wobei ich normalerweise der eher positiven Darstellung anhänge. Hacken ist einfach der kreative Umgang mit Technik, wozu auch die Nutzung für Zwecke gehört, die eigentlich nicht dafür gedacht sind. Für mich war die Bezeichnung Hacker daher immer ein Kompliment, aber ein tiefes Technikverständnis ermöglicht eben auch böse Nutzungen.
Genau so etwas ist in Brasilien passiert. Hacker sind in Computer der Regierung eingedrungen und haben die Daten so manipuliert, dass 1,7 Mio. Kubikmeter Regenwaldholz geschlagen und außer Landes transportiert werden durften.
Mehr zu der ganzen Geschichte erfährt man bei heise.
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