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Probleme statt Lösungen
Ein Zitat, dass sich Programmierer bzw. Projektverantwortliche zu Herzen nehmen sollten:
Der Rest der Welt mag vorgeben, am liebsten "den Kunden zuzuhören", und dazu grandiose Blogs einrichten, in denen der Chef den verständnisvollen Therapeuten gibt - 37 Signals glaubt nicht, dass der Kunde immer recht hat. Fried drückt das so aus: "Nutzer schlagen Lösungen vor, wenn sie eigentlich ihr Problem beschreiben sollten. Das ist ein großer Unterschied. Wer ein wirklich gutes Produkt haben will, handelt im Interesse seiner Kunden, aber er lässt sich nicht von jedem Wunsch in tausend Richtungen gleichzeitig ziehen. Sonst ist man nach ein paar Deals nicht mehr Herr seiner eigenen Produkte." Und sein Partner Hanson ergänzt: "Ich schreibe meine Software für uns und freue mich, wenn andere sie auch benutzen wollen." Quelle
Das kann man gar nicht ernst genug nehmen. Diese Denkweise habe ich schon vor Jahren bei Uli, dem Vater der tdb erlebt. Wenn man zu ihm kommt, mit einem Wunsch, fragt er immer zuerst, warum man das will. Dann findet er meist eine Lösung die noch deutlich einfacher oder eleganter ist. Leider geht das nicht bei jedem Kunden, aber ich versuche mich immer daran zu halten.
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