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Morgen komm ich später rein
Im aktuellen Küchenradio wird Markus Albers interviewt. Er ist Autor des Buches "Morgen komm ich später rein", welches mehr Freiheiten für Festangestellte beschreibt. Also wie Firmen es machen können, dass Angestellte wann und wo arbeiten können, wie sie wollen. Gerade die IT-Branche ist da wohl führend. Klar, dank VPN kann ich aufs Firmennetz von überall zugreifen. Ein Asterisk-Server und passende SIP-Software ersetzt das Telefon. Einfach den USB-Telefonhörer einstöpseln und überall auf der Welt ist man erreichbar.
Das kenne ich auch, weil ich normalerweise durchaus so arbeite. Es ist schon cool, wenn ein Kunde sich bedankt, dass man abends extra wegen ihm nochmal ins Büro gefahren ist, in Wirklichkeit sitzt man zuhause auf der Terrasse. OK, nicht zu arbeiten, wie zur Zeit, ist natürlich noch besser. Aber so groß ist der Unterschied nicht. Ob der Laptop nun auf der Terrasse steht um zu arbeiten, oder nur der RSS-Reader und die Blog-Software läuft, macht ja kaum einen Unterschied. 8-)
Aber letztlich wird man abwarten müssen. Denn es hängt immer von den Menschen ab. Es gibt einfach welche, die brauchen ihren festen Ablauf. Und vor allem gibt es Chefs, die nicht ohne Kontrolle auskommen. Aber es freut mich trotzdem zu sehen, dass sich etwas in diesem Bereich tut.
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