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Samsung Galaxy Pocket Plus GT-S5301




Wegen eines Bugs in der Samsung Android Version 4.0.4 musste ich mir ein  entsprechendes Gerät anschaffen, um in meiner Blutdruck-App um den Fehler herum  zu programmieren. Weil das gar nicht so einfach ist ein passendes Gerät  zu finden und es auch nicht zu teuer sein sollte, habe ich dann ein  Galaxy Pocket Plus angeschafft. Eigentlich wirklich nur zum Entwickeln  und nur wegen dem einen Problem. Bei einer Auflösung von 240x320 Pixel kann man vermutlich nicht viel damit anfangen - dachte ich.

Klar kann man für knapp über 60 Euro* auch nicht so viel erwarten, der Bildschirm ist schon etwas pixelig und sehr blickwinkelabhängig. Aber darüber wie viele Apps auf dem kleinen Gerät laufen und dabei absolut benutzbar sind, bin ich doch erstaunt. Auch 3D-Spiele wie Temple Run 2 sind voll nutzbar.
Ich war selbst überrascht, wie viel Spaß das herumspielen mit dem Gerät macht. Im täglichen Einsatz habe ich derzeit ein Nokia Windows-Phone, das halte ich nur aus, weil ich nicht wirklich viel unterwegs bin. Dort fehlt mir so vieles, was ich von meinen iOS und Androiden so gewohnt bin. Viel schöner ist das Samsung nicht, zumindest aber nicht diese unbenutzbare Kachel-Katastrophe mit einer 80er-Jahre Monochrom-Bildschirm-Optik. Einfarbige Darstellung mit schwarzem Hintergrund in Grün oder Bernstein, so sahen Arbeits-Computer in den 80ern aus, und es war damals schon öde. Wie gesagt, viel schöner ist das Samsung Touchwiz Android 4.0.4 da auch nicht, aber der Nutzen ist einfach da. Preis und Optik eines Feature-Phones mit der geballten Macht von Android. Ich bin begeistert.

*Ich binde im Artikel ein Affilate-Frame von Amazon ein. Nein, nicht um damit Provision abzukassieren, sondern weil dort auch gleich der aktuelle Preis angezeigt wird.



Artikel veröffentlicht von Horst am 05.02.2014 um 13:39 Uhr.

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Mutti geht auch anders






Artikel veröffentlicht von Horst am 09.08.2013 um 19:51 Uhr.

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Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern - aktuelle Zahlen


Die Helden des Volksbegehren gegen Studiengeühren in SchwabachZur Zeit läuft die Zeichnungsfrist für das Volksbegehren gegen Studiengebühren. Ich habe die aktuellen Eintragungszahlen vom 28.1. mal nach Eintragungsquote sortiert. Mit 13,86 14,72 Prozent führt Schwabach die Liste an. Darauf darf man als Schwabacher schon ein wenig stolz sein, erst recht, wenn man fast am 26.1. bei dem Infostand dabei war, bei dem am Marktplatz für Unterschriften geworben wurde. Also ich war nicht dabei, aber Andrea (auf dem Foto ganz links) hat mit zahlreichen anderen Helfern fleißig für Unterschriften gesorgt. Das hat sich gelohnt!

Update 29.1.2013: Zahlen aktualisiert!

Update 31.01.2013 13:14 Uhr: Das offizielle vorläufige Ergebnis von 12:53 Uhr ist da! Bayernweit 14,4% und Schwabach mit 19,4% auf Platz 5.

Nr. Schl.-Nr. Name Stimmberechtigte Einträge %
1 562  Erlangen, kreisfreie Stadt  76 769  17 122 22,3
2 572  Erlangen-Höchstadt  102 226  20 419 20
3 573  Fürth  90 366  17 813 19,7
4 371  Amberg-Sulzbach  82 489  16 042 19,4
5 565  Schwabach, kreisfreie Stadt  29 720  5 763 19,4
6 574  Nürnberger Land  128 948  24 887 19,3
7 461  Bamberg, kreisfreie Stadt  54 553  10 410 19,1
8 663  Würzburg, kreisfreie Stadt  99 974  18 819 18,8
9 678  Schweinfurt  91 335  17 043 18,7
10 374  Neustadt a.d.Waldnaab  76 648  14 139 18,4
11 377  Tirschenreuth  60 532  11 047 18,2
12 679  Würzburg  126 305  22 282 17,6
13 474  Forchheim  89 340  15 526 17,4
14 674  Haßberge  68 300  11 901 17,4
15 176  Eichstätt  95 646  16 498 17,2
16 473  Coburg  70 814  11 963 16,9
17 576  Roth  96 821  16 383 16,9
18 476  Kronach  57 171  9 595 16,8
19 463  Coburg, kreisfreie Stadt  32 365  5 364 16,6
20 677  Main-Spessart  101 173  16 765 16,6
21 373  Neumarkt i.d.OPf.  99 069  16 348 16,5
22 577  Weißenburg-Gunzenhausen  72 421  11 913 16,4
23 673  Rhön-Grabfeld  64 920  10 667 16,4
24 362  Regensburg, kreisfreie Stadt  102 463  16 737 16,3
25 672  Bad Kissingen  84 570  13 824 16,3
26 575  Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim  77 344  12 313 15,9
27 478  Lichtenfels  54 846  8 665 15,8
28 376  Schwandorf  114 361  17 977 15,7
29 772  Augsburg  183 950  28 916 15,7
30 261  Landshut, kreisfreie Stadt  48 369  7 529 15,6
31 462  Bayreuth, kreisfreie Stadt  57 122  8 918 15,6
32 571  Ansbach  139 556  21 610 15,5
33 179  Fürstenfeldbruck  153 084  23 463 15,3
34 363  Weiden i.d.OPf., kreisfreie Stadt  33 221  5 081 15,3
35 175  Ebersberg  95 599  14 513 15,2
36 184  München  232 396  35 246 15,2
37 479  Wunsiedel i.Fichtelgebirge  61 090  9 284 15,2
38 471  Bamberg  115 119  17 429 15,1
39 178  Freising  118 975  17 875 15
40 186  Pfaffenhofen a.d.Ilm  89 991  13 504 15
41 375  Regensburg  145 270  21 748 15
42 190  Weilheim-Schongau  99 740  14 413 14,5
43 564  Nürnberg, kreisfreie Stadt  349 511  50 586 14,5
44 675  Kitzingen  69 352  10 050 14,5
45 662  Schweinfurt, kreisfreie Stadt  39 331  5 664 14,4
46 762  Kaufbeuren, kreisfreie Stadt  31 423  4 509 14,3
47 274  Landshut  115 265  16 341 14,2
48 372  Cham  102 005  14 357 14,1
49 475  Hof  79 835  11 287 14,1
50 563  Fürth, kreisfreie Stadt  85 150  12 046 14,1
51 174  Dachau  101 158  14 180 14
52 181  Landsberg am Lech  86 753  12 144 14
53 188  Starnberg  95 576  13 374 14
54 777  Ostallgäu  102 985  14 387 14
55 279  Dingolfing-Landau  71 133  9 887 13,9
56 361  Amberg, kreisfreie Stadt  33 265  4 626 13,9
57 185  Neuburg-Schrobenhausen  70 312  9 712 13,8
58 278  Straubing-Bogen  76 318  10 498 13,8
59 477  Kulmbach  60 511  8 329 13,8
60 771  Aichach-Friedberg  98 050  13 538 13,8
61 272  Freyung-Grafenau  63 689  8 665 13,6
62 763  Kempten (Allgäu), kreisfreie Stadt  47 885  6 509 13,6
63 472  Bayreuth  85 359  11 507 13,5
64 189  Traunstein  131 747  17 628 13,4
65 161  Ingolstadt, kreisfreie Stadt  90 062  11 922 13,2
66 177  Erding  95 368  12 569 13,2
67 774  Günzburg  89 009  11 715 13,2
68 273  Kelheim  86 778  11 402 13,1
69 764  Memmingen, kreisfreie Stadt  29 840  3 911 13,1
70 779  Donau-Ries  99 454  13 050 13,1
71 171  Altötting  82 801  10 741 13
72 262  Passau, kreisfreie Stadt  38 039  4 935 13
73 676  Miltenberg  96 038  12 527 13
74 761  Augsburg, kreisfreie Stadt  186 710  24 179 13
75 187  Rosenheim  188 498  24 120 12,8
76 263  Straubing, kreisfreie Stadt  34 546  4 349 12,6
77 778  Unterallgäu  105 247  13 134 12,5
78 773  Dillingen a.d.Donau  72 007  8 762 12,2
79 780  Oberallgäu  116 435  14 231 12,2
80 162  München, Landeshauptstadt  903 904  109 346 12,1
81 561  Ansbach, kreisfreie Stadt  31 210  3 769 12,1
82 671  Aschaffenburg  133 800  16 219 12,1
83 183  Mühldorf a.Inn  84 070  9 995 11,9
84 276  Regen  62 707  7 473 11,9
85 271  Deggendorf  91 345  10 783 11,8
86 173  Bad Tölz-Wolfratshausen  91 393  10 497 11,5
87 163  Rosenheim, kreisfreie Stadt  41 454  4 740 11,4
88 275  Passau  148 633  16 588 11,2
89 182  Miesbach  71 909  7 874 10,9
90 277  Rottal-Inn  91 888  9 834 10,7
91 776  Lindau (Bodensee)  58 507  6 180 10,6
92 464  Hof, kreisfreie Stadt  34 390  3 564 10,4
93 180  Garmisch-Partenkirchen  65 215  6 647 10,2
94 661  Aschaffenburg, kreisfreie Stadt  49 946  4 926 9,9
95 172  Berchtesgadener Land  74 411  6 961 9,4
96 775  Neu-Ulm  121 503  10 463 8,6

Eintragungszahlen Volksbegehren gegen Studiengebühren Stand 31.1.2013 12:53 Uhr. Quelle.




Artikel veröffentlicht von Horst am 31.01.2013 um 13:14 Uhr.

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Filesharing als ziviler Ungehorsam. Der Ursprung der Piraten.


Der folgende Text wurde ursprünglich auf einer Mailingliste der Piraten Mittelfranken veröffentlicht. Auf vielfachen Wunsch hier nochmal eine verlinkbare Fassung im WWW. Auch Nicht-Mitglieder der Piratenpartei dürfen den Text gerne lesen. Transparenz und so...



Filesharing ist der Ursprung der Piratenpartei. Sind die Piraten also eine Partei von Raubmordkopierern (ein Raub findet immer unter Gewaltanwendung oder -androhung statt, mir fällt es daher sehr schwer den etablierten Begriff "Raubkopie" zu verwenden - Entschuldigung), die alles kostenlos wollen und das Urheberrecht mit Füßen treten?
Wer so denkt, hat das eigentliche Problem nicht verstanden. Filesharing hat nämlich eine größere politische Dimension. Filesharing ist ziviler Ungehorsam. Es ist ein Ruf an die Wirtschaft: "Stopp! Hier seit ihr zu weit gegangen. Jetzt ist Schluss.".
Und wir reden hier nicht vom "Wissen muss frei sein" oder "Sharing is caring". Irgendwelche drittklassigen Unterhaltungsfilme sind kein Wissen. Die abendländische Kultur geht nicht unter, wenn man die neuesten Nummer 1 Songs nicht sofort herunterladen kann. Die wirkliche Dimension ist viel größer. Seit Jahren bauen wir unsere Gesellschaft Stück für Stück um. Alles wird der Wirtschaft unterstellt und wie ein Wirtschafstunternehmen geführt. Jeder Ablauf des Lebens wird in einen Prozess gezwängt und auf Wirtschaftlichkeit optimiert. Die Schulen sollen keine Menschen mehr bilden, sondern Humankapital produzieren. Das Gesundheitswesen soll keine Menschen gesund machen, sondern diese nur noch den richtigen Prozessen zuordnen. Besonders deutlich wird das in der Pflege, bei der jeder Handgriff zugeordnet, dokumentiert und abgerechnet wird. Aber gut, was soll's. Die Wirtschaft ist ja auch nicht nur schlecht und was die Organisation angeht, kann man ja von ihr auch lernen. Bedenklich wird es aber, wenn gesellschaftliche Bereiche zum Markt gemacht werden. Das ist die Sache mit Angebot und Nachfrage. Und je knapper das Angebot, desto höher der Preis. Bildung wird nur dann zum Markt, wenn gute Bildung knapp ist. Wenn man mit Gesundheit Geld verdienen will, geht das eben nur, wenn Gesundheit ein knappes Gut ist. Medikamente sind nur solange Gelddrucklizenzen, solange Patente Exklusivität und Knappheit versprechen.

Patente sind künstlich geschaffen, dafür hat man schon irgendwie Verständnis. So richtig gut fühlt es sich aber nicht an. Man stelle sich mal vor, Griechenland hätte Patente auf Demokratie, Philosophie oder Geometrie. Oder Araber könnten Lizenzen für unsere Zahlen fordern. Alles eine Frage der Laufzeit von Schutzfristen und vollkommen willkürlich festgelegt. Aber Forschung kostet Geld, und deswegen ist das irgendwie schon noch zu verstehen. Wo einfach die Grenze überschritten wurde, war bei der Content-Industrie. Da gibt es also Musik und Filme in digitaler Form. Die könnte jeder haben, ohne Knappheit. Aber um einen Markt daraus zu machen wird Digital Rights Management eingeführt. Also die Güter werden künstlich verknappt und beschränkt. Regionalsperren sorgen dafür, dass etwas schlicht nicht verfügbar ist, nur um den maximalen Profit herauszuquetschen. DRM sorgt dafür, dass man gekaufte Produkte nicht auf allen seinen Geräten benutzen kann. Skrupellose Firmen verwanzen sogar heimlich den eigenen PC. Dieses rücksichtslose Vorgehen der Content-Industrie hat dazu geführt, dass die Gesellschaft sich wehrt. Das ignorieren der künstlichen Sperren und massenhafte Tauschen ist schlicht ziviler Ungehorsam. Dabei geht es nicht ums Geld. Niemand fordert eine kostenlos Kultur. Es gilt Lösungen zu finden, die Urheber zu entlohnen. Das stellt niemand in Frage. Wo kostenpflichtige Angebote sind, werden die akzeptiert, solange sie eben keine künstliche Verknappung und Gängelung darstellen. Die Musikindustrie hat das auch in vielen Jahren schmerzvoll gelernt.

Aber es ist nun auch zu spät. Der Geist ist aus der Flasche. Millionen Menschen betrieben und betreiben Filesharing. Sie wissen, es ist verboten. Trotzdem fühlen sie, dass es irgendwie auch richtig ist. Sie wissen oft nicht genau warum. Sie akzeptieren einfach die künstliche Verknappung nicht. Wir müssen es ihnen erklären, warum sie so fühlen. Wir müssen ihnen erklären, dass sie richtig fühlen. Wir müssen ihnen erklären, dass der Markt nicht alles ist. Wir müssen ihnen erklären, dass es Bereiche gibt, wo ein Markt nichts zu suchen hat.
Dann werden sie verstehen, warum es eine schlechte Idee ist, Infrastruktur wie Wasserversorgung zu privatisieren und zu einem Markt zu machen. Warum es eine schlechte Idee ist, Bildung zu einem Markt zu machen. Warum es eine schlechte Idee ist, Gesundheit zu einem Markt zu machen. Sie werden verstehen, warum uns das freie Internet so wichtig ist, dass wir es nicht zu einem Markt verkommen lassen wollen. Sie werden verstehen, dass nicht die Märkte alles regeln, sondern wir die Märkte regeln müssen. Wir müssen die Demokratie vor den Märkten schützen.
Dabei gilt es nicht generell Märkte und Wirtschaft in Frage zu stellen. Es gilt nur, den Menschen wieder wichtig zu nehmen. Gesetze nicht zum Nutzen der Wirtschaft zu machen, sondern einen Diskurs zu führen und bei Entscheidungen den Nutzen für die Gesellschaft voran zu stellen. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Dann werden Sie verstehen, warum wir Piraten sind. Und Sie werden verstehen, dass Pirat eben mehr, als nur ein Schimpfwort der Content-Industrie für Raubmordkopierer ist.



Inspiriert von Kurt Wanners Vortrag beim Piratenstammtisch Schwabach am 10.01.2013. Videomitschnitt:


Artikel veröffentlicht von Horst am 11.01.2013 um 20:10 Uhr.

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internet politik piraten




Android Schnäppchen


Android Huawei Ideos X3 bei TchiboVor einiger Zeit (tatsächlich war das bereits 2010) habe ich einen Artikel über günstige Android-Handys verfasst. Nun gibt es aktuell ein Angebot bei Tchibo, dass einfach eine Erwähnung wert ist. Für unter 50 Euro wird das Huawei Ideos X3 offeriert. Bei dem Preis darf man natürlich keine Oberklasse erwarten, aber meiner Meinung nach ist es trotzdem sehr brauchbar. Der Touchscreen bietet immerhin 320x480 Pixel Auflösung. Das entspricht dem iPhone bis zur Nicht-Retina-Generation und ist damit die Mindest-Voraussetzung für die meisten Apps. Es gibt Android-Geräte mit weniger Display, diese würde ich aber eher meiden. Im Vergleich zur Android-Oberklasse ist die Auflösung natürlich niedrig, bietet aber dadurch auch Vorteile. Der Stromverbrauch ist deutlich geringer und der Prozessor und Speicher müssen weniger Pixel "bespaßen". Nachteil an dem Tchibo-Angebot ist der SIM-Lock. Wobei die Tarifkonditionen durchaus in Ordnung gehen, bis auf die fehlende Internet-Flatrate. 24 Cent pro MB bei 100KB Taktung ist bei einem Android-Gerät einfach unberechenbar.

BlutdruckDaten-App auf AndroidAber man kann die SIM-Karte ja einfach entfernen und das Gerät nur im WLAN nutzen. Als Art billiger iPod Touch. Ich bin ja dem Blutdruck recht verbunden und halte ein zusätzliches Eingabegerät für 50 Euro für keine schlechte Option. Ein gutes Blutdruckmessgerät für ca. 30 Euro und das Handy ins Wohn- oder Schlafzimmer gelegt, dürfte für Bluthochdruck-Patienten kein Schaden sein.

Oder man nimmt es als Urlaubsgerät. Wenn es im Hotel WLAN gibt und einem das normale Smartphone zu wertvoll ist, wäre das durchaus eine Alternative. Nicht nur, wenn im Urlaub Griechenland angesteuert wird, sondern auch bei jedem anderen Badeurlaub will man sein teures Smartphone ja nicht unbedingt Salzwasser und Sand aussetzen oder alleine im Hotelzimmer lassen.

Das Angebot von Tchibo findet sich hier. Und nein, das ist kein Affiliate Link und ich habe gar nichts davon, hier Werbung dafür zu machen. Aber jeder Käufer ist natürlich herzliche eingeladen Android-Apps von mir zu benutzen. Man sollte ja seinen Blutdruck auch regelmäßig überwachen, wenn er im Normalbereich ist. 8-)




Artikel veröffentlicht von Horst am 28.03.2012 um 12:56 Uhr.

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Habe ich den Staatstrojaner?


Wenn man als Computerversteher gilt, erreichen einen ja immer wieder Anfragen aus der Verwandt- und Bekanntschaft bei IT-Problemen derselben. Im Moment dreht sich dabei viel um das Thema Staatstrojaner. Überraschend viele unbescholtene Bürger haben plötzlich Angst vom Staat ausspioniert zu werden. Wir leben in einem Land, in dem ein Verein mit einem "Chaos" im Namen höheres Vertrauen bei den Bürgern genießt, als die Regierung. Alleine das halte ich schon für bedenklich, aber es soll hier auch nicht das Thema sein. Die Anfragenden wollen einfach wissen, ob sie herausfinden können, ob sie den Staatstrojaner auf ihrem Computer haben.
Also grundsätzlich kann man das ganz leicht feststellen. Wie überall in den Medien berichtet handelt es sich um 2 Dateien: c:\windows\system32\mfc42ul.dll und winsys32.sys.
Um eine Infektion festzustellen, kann man nun einfach in c:\windows\system32 nachsehen. Allerdings kann sich der Trojaner selbst löschen. Es ist davon auszugehen, dass diese Fernlöschung auch bereits aktiviert wurde. Hier können Programme helfen, die gelöschte Dateien wieder herstellen. Aber Vorsicht: Das funktioniert nur, solange die gelöschten Dateien nicht überschrieben wurden. Jegliche Arbeit am PC verringert also die Wahrscheinlichkeit fündig zu werden. Also im Zweifelsfall lieber gleich statt morgen prüfen. Hier eine Kurzanleitung für Recuva. Das ist so ein Wiederherstellungsprogramm, die Wahl fiel mehr oder weniger zufällig auf dieses. Download bei Chip. Es ist Freeware. Prinzipiell würde ich ja nicht einfach irgendwelche Programme aus dem Internet installieren, da die Wahrscheinlichkeit sich so einen Trojaner einzufangen deutlich höher ist, als den Staatstrojaner am Rechner zu haben. Aber ich vertraue hier mal auf die Kompetenz der Chip-Redakteure.

Nach dem Start erscheint ein Assistent. Bei diesem wählen wir als Dateityp "Other":

Bei der Auswahl des Dateiorts wählen wir "In a specific location" und dort das Verzeichnis "C:\Windows\System32":

Die Frage nach dem "Enable Deep Scan" ignorieren wir erstmal.
Recuva scannt dann in kurzer Zeit und findet auch vermutlich einige Dateien.

Ist mfc42ul.dll schon dabei? Dann ist es ein Treffer.
Falls nicht: Klick rechts oben auf "Erweiterte Einstellungen". Dann im  neuen Fenster an fast dergleichen Position gleich nochmal auf  "Einstellungen".
Dort wählen wir im Reiter "Aktionen" die ersten 4 Häkchen an.

Hinweis: Wird der 5. Punkt "Scan for non-deleted files" ausgewählt, werden in der Ergebnisliste *alle* Dateien angezeigt. Das sind natürlich sehr viel mehr als nur die gelöschten. Falls man noch nicht direkt in Windows/System32 nach den Dateien gesucht hat, kann man das auch so machen, indem eben die nicht gelöschten Dateien eingeschlossen werden.
Wenn das Einstellungsfenster geschlossen wird, sieht es ungefähr so aus:

Nun klicken wir auf das rote Kreuz hinter "C:\Windows\System32". Das ist nämlich ein Suchfilter. Durch den Klick schalten wir diesen ab und sehen alles:

Jetzt ein Klick auf "Scan" um mit den neuen Einstellungen die Festplatte nochmal zu durchsuchen. Das kann etwas dauern. Danach sehen wir eine Liste aller Dateien. Das ist recht viel, zum Glück gibt es aber ja den Suchfilter. Wir klicken also auf das Feld mit der Lupe und geben "mfc42u*" ein.

Angezeigt werden nun alle Dateien, die so beginnen. Bei mir sind das glücklicherweise keine. Also kein Staatstrojaner. Der wäre vermutlich bei mir auch nicht gelaufen, wie die Profis sicher an den Screenshots erkennen. ;-)

Alle Details zur Analyse des Staatstrojaners gibt es beim CCC in diesem PDF.




Artikel veröffentlicht von Horst am 12.10.2011 um 14:04 Uhr.

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Social Network Überdruss? So löst man das Problem!


Endlich habe ich eine Lösung um bei allen wichtigen Social Networks dabei zu sein und trotzdem keinerlei Stress mehr zu haben.

Wie?

Na so:




Artikel veröffentlicht von Horst am 23.07.2011 um 20:34 Uhr.

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Sicherheitscheck


Aus traurigem Anlass ist das Thema Atomkraft derzeit in aller Munde. Auch bei uns. Dabei entstand die Idee zu einem satirischen Handy-Spiel.

Im satirischen Handy-Spiel "Sicherheitscheck" werden auf einer Deutschlandkarte die aktiven Atomkraftwerke dargestellt. Eine Spielfigur, die Angela Merkel darstellt, besucht nun die Anlagen für einen "Check". Dabei findet sie jeweils einen Sack mit Geld, den sie dann in Sicherheit bringt. Die Aufgabe des Spielers ist es, das Handy so ruhig wie möglich zu halten. Bei jeder Erschütterung explodiert sonst eine der Anlagen. Je länger man es schafft, umso höher der gerettete Betrag und damit der Score.

Das Spiel macht damit auf satirische Weise auf die Gefahren der Kernenergie aufmerksam und darauf, dass es dabei nicht um Sicherheit sondern nur ums Geld geht. Im Spiel wird Werbung eingeblendet, dessen Erlös gespendet wird. Das Spiel ist kostenlos, aber die Benutzung nur auf Handys erlaubt, die nicht mit Atomstrom aufgeladen werden.

Die Version für Android ist sofort erhältlich unter der Adresse:
https://market.android.com/details?id=net.klier.sicherheitscheck
Eine App für iPhone und iPod Touch erscheint in Kürze, aufgrund der langen Freigabezeiten bei Apple kann es aber bis Anfang April dauern, bis die App im App Store zu finden ist.





Artikel veröffentlicht von Horst am 14.03.2011 um 15:46 Uhr.

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Meine erste Android-App - ein Erfahrungsbericht



So sieht die App "3D BMI" aktuell aus

Einleitung

Als Nerd und ehemaliger Telekomiker habe ich eine gewisse Begeisterung für Handys und insbesondere Smartphones. Beginnend mit dem Sony-Ericsson P800 und einigen Windows-Geräten konnte einem der Spaß aber schon ausgetrieben werden. Aus Trotz griff ich sogar eine zeitlang zu einem Handy, dass einfach nur zum Telefonieren taugte. Vor ca. einem dreiviertel Jahr versuchte ich es dann doch wieder mit Android. Das HTC Desire ist verglichen mit den alten Windows-Geräten schon ein Quantensprung. Mal abgesehen von Tastatureingaben - die automatische Worterkennung ist eine Zumutung - kann man das Gerät echt benutzen. Unterwegs surfen geht nicht nur auf dem Papier, Mails gehen zuverlässig, und sogar Spiele machen Spaß. Die HTC Sense Oberfläche ist schick und ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal für eine Wetteranzeige auf einem Handy begeistern könnte. Also echt Respekt an Apple, die Smartphones endlich benutzbar gemacht haben, wenn auch nicht die eigenen.

Idee

Das tolle ist nun, dass man auch eigene Anwendungen programmieren kann, ohne sich groß umstellen zu müssen. Auf Basis von HTML und Javascript sollten sich eigene Ideen ganz leicht umsetzen lassen, ein leistungsfähiger Browser ist ja schließlich vorhanden. Einige Frameworks wollen einem dabei das Leben noch erleichtern. Ich entschied mich für PhoneGAP und JQuery mobile. Bei PhoneGAP gibt es schöne Einsteiger-Anleitungen für ein einfaches Hello-World. Also installierte ich Eclipse und wagte mich daran. Dazu muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Java-Freund bin und um Eclipse sonst weite Bogen mache. Nach einigem K(r)ampf mit 32- und 64-Bit lief jedoch auch Eclipse und PhoneGAP. Als App-Idee wollte ich meinen BMI-Rechner umsetzen. Ein wenig Javascript und simples HTML - das sollte ja nicht so schwer sein. Das Komplizierteste dabei sind die Slider, aber die bringt ja JQuery mobile mit. Also eine einfache Seite damit gemacht, die alle Bedienelemente enthält. Im Emulator sah das auch ganz gut aus, aber am Handy war die Enttäuschung dann groß. Die JQuery-Slider waren nicht benutzbar. Nur ganze Werte, keine direkte Eingabe in die Felder, keine Chance einen Slider das amerikanische Feet und Inch-System beizubringen. Davon abgesehen brachen die Elemente komplett unterschiedlich um. Zusammengehörige Buttons wurden auseinander gerissen. JQuery war damit gestorben.

Schnelle Umsetzung

Nicht so schlimm, ich hatte ja alles bereits fertig. Größtes Problem sind die unterschiedlichen Bildschirmgrößen bei Android. Es gibt einfach zu viele verschiedene Geräte. Ich entschloss mich der Einfachheit auf Querformat festzulegen. Per Javascript lese ich einfach die Bildschirmhöhe aus und platziere davon abhängig alle Elemente. Auch die Textgröße wird davon bestimmt. Die Konfigurationsoptionen platzierte ich einfach ganz rechts, teilweise wird ein wenig abgeschnitten, wenn der Bildschirm das falsche Format hat. Man erkennt ja den Sinn und bedienbar ist es auch. Dummerweise stellte ich die App so in den Market und sammelte so die ersten 2 Tage richtig viele miese Bewertungen.


So sah die erste Version aus

Nacharbeiten

Denn als ich auf einem anderen Handy testete, sah plötzlich alles ganz anders aus. Obwohl mein HTC Desire und das ZTE Blade meines Sohnes die gleiche Bildschirmauflösung haben, sieht man etwas  anderes. Das Blade macht nämlich aus jedem Pixel 1,5 Pixel. Es erfolgte ein Ausflug in die Darstellung mobiler Browser. Dort ist ein  Pixel nämlich kein Pixel. Je nach Einstellung kann ja gezoomt werden  und selbst wenn man das abstellt gibt es Unterschiede. Und wie bringt man nun dem Gerät bei, nicht zu scrollen, wenn man einen Slider bewegen will? Also eigentlich wäre ja nichts zu scrollen gewesen, aber auch das war wohl nur mir klar. Also nichts mit einfach mal bekanntes umsetzen. OK, ich verteilte ja sowieso alle Elemente dynamisch, also konnte ich das alles relativ leicht einbeziehen. Dann lernte ich, dass auch die Statusanzeige eine Rolle spielen kann und man durchaus unterschiedliche Werte bekommt. Aber auch das war irgendwie zu lösen.

Nur die Slider funktionierten nicht so ganz zuverlässig. Eigentlich klar, weil ich ja im normalen Browser mit Dingen wie "onclick" arbeite, es das aber nicht gibt. Touchscreens arbeiten mit "touch". Also die Ereignisverwaltung angepasst und auch das geht nun - zumindest besser. Riesige Probleme hatte ich mit den normalen Eingabefeldern. In meiner Naivität ging ich davon aus, ich mache einfache Input-Felder und der Browser zeigt eine Tastatur an, wenn man darauf "klickt". Aber weit gefehlt, der Cursor blinkt im Feld, aber man kann nichts eingeben. Zuerst hatte ich ein onclick-Ereignis, was dem jeweiligen Feld den Fokus gibt. Dann erschien die Tastatur, aber verhielt sich sehr, sehr merkwürdig. Klickte man danach auf einen der Radio-Buttons, sprang man sofort wieder zum Feld zurück und ähnliches. Mit ontouch statt onclick geht das besser. Wobei ich es als alles andere als perfekt bezeichnen würde. Aber zumindest verhält es sich nun oft so, wie man es erwartet. Insgesamt ist die Ereignisbehandlung auf einem mobilen Gerät doch deutlich unterschiedlich zu einem normalen Browser.

Ohne PhoneGAP?

Zwischendurch habe ich auch eine Variante ohne PhoneGAP getestet. In Android gibt es nämlich die Möglichkeit mit WebView eben solche Web-Apps umzusetzen. Ohne externes Framework kann ja nur besser sein, dachte ich*. Aber in WebView stürzte die App ganz oft ab, wenn man in ein Eingabefeld klickte. Seltsam, aber ich ließ es dann.
*Ich mag Frameworks generell nicht. Diese taugen meist nur für einen kurzzeitigen Hype und überleben sich zu schnell. Ich pflege durchaus noch Programme, die ich vor 10-15 Jahren gemacht habe. Das geht nur, wenn man kein Framework einsetzt. Selbst wenn das noch gepflegt werden würde, könnte ich kaum einem Kunden erklären, dass die gewünschte Änderung in 5 Minuten zu machen ist, er aber 2 Tage für die Nacharbeiten für die neue Frameworkversion zahlen muss. Und das dann nur, weil dort die Browserweiche die Versionsnummern von neu erschienen Browsern kennt oder Sicherheitslücken behoben sind. Das ist übrigens auch der Grund, warum so viele CMS-Installationen mit Sicherheitslücken online sind. Die Agenturen trauen sich nicht dem Kunden zu sagen, dass man updaten müsste, weil das Geld kostet. Aber das ist ein anderes Thema.


Verbesserungen

Zuletzt machte ich aus den Radio-Buttons für die Konfiguration noch richtige Buttons und entfernte die Option für den Körperbau. Das verkleinerte die App um 2,5 MB. Ja, die 3D-Ansichten werden natürlich nicht live generiert. Diese stammen von einem 3D-Grafiker und waren nicht billig.

Was mich noch stört ist die langsame Geschwindigkeit. Auf dem ZTE Blade macht es keinen Spaß und selbst auf dem Desire könnte es ruckelfreier laufen. Dafür, dass ich eigentlich nur per ontouch-Ereignis eine einfache Berechnung durchführe und 2 kleine Grafiken platziere ist das schon eine Schande. Falls jemand Tipps hat, wie man eine HTML-App schneller machen kann, bin ich dafür sehr dankbar. Ebenso habe ich keine Ahnung, warum die Elemente bei Berührung einen Rahmen zeigen, der ein paar Pixel verschoben ist.

Erfolg

Was mich enorm positiv überrascht hat, ist die Anzahl der Downloads. In der ersten Nacht nach dem Einstellen in den Market wurde App bereits über 1500 mal heruntergeladen. Nach nunmehr 12 Tagen sind es immer noch mehr als 1000 Installationen pro Tag. Das finde ich erstaunlich, zumal die Bewertung mit 2 Sternen eher unschön ist. Wie bereits angesprochen hagelte es in den ersten beiden Tagen viele miese Bewertungen.

Download

Wer die App mal live sehen will, der sucht im Market einfach nach "3D BMI" und hält nach diesem Icon Ausschau:

Selbstverständlich freue ich mich riesig über 5-Sterne-Bewertungen. 8-)

Nachtrag vom 7.2.: Nachdem es nun möglich ist, den Market direkt zu verlinken, hier geht es zur App: 3D BMI



Artikel veröffentlicht von Horst am 13.01.2011 um 12:46 Uhr.

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JMStV-Protest bei Politiker-Stopp


Nur ein kleiner Hinweis auf ein kleines Script, was ich bei Politiker-Stopp bereit stelle. Anlässlich der Querelen um den neuen Jugenmedienschutz-Staatsvertrag habe ich ein kleines Script gemacht, was eine Website tagsüber versteckt und dafür einen Hinweis auf den JMStV anzeigt. Das ist als Protest gedacht. Hier gibt's weitere Informationen dazu.



Artikel veröffentlicht von Horst am 04.12.2010 um 11:04 Uhr.

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