Beim Webmasterfriday ist das Thema Outsourcing. Nachdem ich da durchaus ein wenig Erfahrung habe und am Barcamp in einer Session dazu war, will ich ein wenig Senf Links dazu geben.
Deutsch
Textbroker
Da gibt es Texte, hauptsächlich für SEO-Zwecke. Habe dort auch schon ein wenig gekauft. Komischerweise ranken meine Selbstgeschriebenen aber immer wesentlich besser. Aber ich finde es ja auch zutiefst verwerflich Suchergebnisse mit billig eingekauften Texten zuzumüllen. Pfui.
MyHammer
Für Handwerker aber auch Texterstellung, Programmierung, Recherche. Bisher habe ich dort nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der MyHammer-Support verschickt nur Textbausteine, die Mitarbeiter am Telefon wissen weniger über ihr eigenes System als ich (das war zumindest mein Eindruck, nach einem Gespräch), aber man gibt sich bei Twitter hilfsbereit. Ich probiere es aber weiter.
Vorsicht: Keine Aufträge von mir annehmen. Ich bringe scheinbar schlechtes Karma. Bisher hat mir JEDER Auftragnehmer als Grund für die ewigen Verzögerungen und nicht eingehaltenen Termine einen unerwartet Krankenhausaufenthalt genannt. Das muss an mir liegen.
Strandschicht
Da gibt's virtuelle Assistenten. Das ist wohl ein absoluter Boom-Markt. Wobei manche Internet-Marketer solche Assistenten lieber über MyHammer suchen und dann über längere Zeiträume für sich arbeiten lassen. Das erklärt zumindest Christoph Mogwitz in seinem Maximizier Club.
Bodalgo
Auch ein Tipp vom Barcamp. Dort gibt es Sprecher. Wenn man z.B. einen Screencast professionell gesprochen haben will. Preise liegen bei 10-30 Euro pro Minute.
oDesk
Dort gibts Billig-Arbeitskräfte aus Indien und Co., aber man kann dort auch hochpreisige IT-Spezialisten finden. Wurde auf dem Barcamp als Tipp genannt. Ich habe noch keine Erfahrungen, man braucht zwingend eine Kreditkarte zur Zahlung. Es gibt wohl eine Software, womit man die Arbeiten überwachen kann. Dann bekommt man alle paar Minuten einen Screenshot des armen Inders, der für einen schuftet. Das wohl sogar aufs Handy. Schon irgendwie scary.
Guru.com
Wird in dem Zusammenhang oft als internationaler Outsourcing-Anbieter genannt. Den hätte ich probiert, wäre mir nicht oDesk empfohlen worden.
Artikel veröffentlicht von Horst am 05.03.2010 um 11:10 Uhr.
Juhu, mein Sohn ist ein Hacker. Als Hack verstehe ich die kreative Nutzung von Technik. Also z. B. Geräte dafür zu nutzen, wofür sie nicht gedacht sind. Das erfordert in der Regel ein Verständnis dafür, wie die Dinge eigentlich funktionieren.
Doch der Reihe nach. Zu Weihnachten gab es einen MP3-Player für meinen ältesten Sohn (10 Jahre). Meine Wahl fiel dabei auf den ZEN von Creative. Dieser wird ohne Netzteil geliefert, sondern lädt per USB auf. Nun habe ich eine stattliche Sammlung USB-Netzteile, weswegen ich dachte, das wäre kein Problem. Aber der Creative ist da echt zickig, das Aufladen funktioniert mit keinem. Nun ist das ziemlich blöd, weil extra den PC laufen lassen, nur um einen MP3-Player zu laden geht ja garnicht (ein NoGo, wie der Neusprechler sagt). Das extra Netzteil kostet happige 19,42 EUR (Amazon).
Nun haben wir in der Küche einen Radio, der sich auf MP3 versteht. Dazu bietet er einen Kartenslot, aber auch einen Anschluss für USB-Speichersticks. Und genau das müsste man doch zum Aufladen missbrauchen können, meinte mein Sohn. Also MP3-Player angeschlossen, Radio angeschaltet und auf USB umgestellt. Und tatsächlich - er lädt. 8-)
Vor 2 Jahren hatte er schon mal einen ähnlichen Hack, wie man die Musik in elektrischen Kerzen hört. Er hat anscheinend die richtigen Hacker-Gene abbekommen. 8-)
Übrigens: Wer keinen passenden Küchenradio hat, dem empfehle ich einen aktiven USB-Hub. Diese liefern ebenfalls Strom per USB und sind teilweise günstiger als das Netzteil. Wobei das mit der Stromversorgung immer etwas heikel ist, ich empfehle da nicht zu sehr zu sparen. Funktionieren tut es mit dem Hama USB 2.0 Hub 1:7, den es bei Amazon für 21,68 EUR gibt. Das ist nur wenig mehr als das USB-Netzteil, kann aber 7 Geräte gleichzeitig laden. Und ist nebenbei noch ein Hub. 8-)
Artikel veröffentlicht von Horst am 24.01.2010 um 12:09 Uhr.
Zwischen den Jahren fand wieder der Kongress des Chaos Computer Club statt. Diesmal war es Nummer 26, deswegen auch der Titel 26C3. Auf dem Kongress gibt es sehr viele spannende Vorträge, nicht nur für Nerds. Dankenswerterweise wurden die meisten auf Video festgehalten, was man sich dann herunterladen kann.
Nun ist das bei Hackern aber so, dass die Dinge nur selten bedienerfreundlich serviert werden. Deswegen ein kleiner Tipp, wie man die Videos am komfortabelsten schauen kann. Möglicherweise ein wenig banal, aber sei's drum.
Unter http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/index.en.html findet man die Übersicht der Vorträge an den einzelnen Tagen. Bei diesen ist dann jeweils ein Link zum Video, falls das (schon) vorhanden ist. Ebenso ein Torrent-Link. Nun gibt es zufällig eine Software, die nicht nur Videos abspielen kann, sondern dafür gemacht wurde, diese aus dem Internet zu laden. Eben auch direkt mit Unterstützung von BitTorrent: Miro
Deshalb mein Tipp:
Einfach bei den Vorträgen, die einen interessieren, den Torrent-Link in die Zwischenablage kopieren. Dann bei Miro Datei/Herunterladen wählen. Der Link ist bereits automatisch aus der Zwischenablage eingefügt, man muss nur noch OK klicken.
Auf diese Weise "schmeißt" man alle Links in Miro, wo die Videos brav heruntergeladen werden.
Der große Vorteil: Miro merkt sich beim Ansehen die Position im Video. Bei den Teilweise recht langen Vorträgen ist so ein bequemes Ansehen in mehreren Häppchen leicht möglich.
Artikel veröffentlicht von Horst am 10.01.2010 um 19:50 Uhr.
Hier mal ein paar kleine Veranstaltungstipps für Web- und IT-Interessierte in Nürnberg:
Webmontag am 25. Januar 2010
Homepage
Ich bin angemeldet. 8-)
Global Game Jam 2010 am 29.-31. Januar Homepage
Ich überlege ja noch, ob das was für mich wäre. Es ist immerhin schon 4 Jahre her, seit ich das letzte mal ein Spiel programmiert habe. Wird mal langsam wieder Zeit. 8-)
Barcamp Nürnberg 2 am 20./21. Februar 2010
Homepage
Ich bin angemeldet. 8-)
Artikel veröffentlicht von Horst am 22.12.2009 um 09:47 Uhr.
Dauernd werde ich auf mein neues Handy angesprochen. Das ist schon paradox. Jahrelang hatte ich immer echt moderne Handys mit neuester Technik. Das fing bei der ersten Smartphone Generation an, ging dann zu den Windows-basierten Handys und endete zuletzt bei einem QTek, dass mit 640x480 Pixeln und Tastatur schon viel bot. Besonders interessant fand das keiner.
Seit dem Sommer begleitet mich ein ganz einfaches Handy. Das Simvalley Pico RX-80. Das kann Telefonieren, SMS und sonst nichts. Das Display ist nicht einmal farbig - wozu auch? Aber ich werde dauernd darauf angesprochen. "Was ist den das?", "Ist das aber klein", "Ist das ein Handy?", "Wo gibt's den sowas?".
Das passiert sogar auf Veranstaltungen wie SEO- oder Affiliate-Treffen. Während iPhone und Co. dort zum Standard gehören, rechnet wohl niemand mit einem Handy das einfach nur zum Telefonieren gedacht ist. Das Weglassen des Rests erlaubt ein so kleines Handy, dass es sogar notfalls in der Geldbörse Platz findet. In einer Hemdtasche muss man es schon fast suchen.
Die Abmessungen sind kleiner als eine Visiten- oder Kreditkarte und mit knapp einem Zentimeter ist es auch nicht sehr dick. Das Gewicht liegt bei etwas über 40 Gramm. Also nur etwas mehr als 2 Standardbriefe.
Nebenbei sind die Tasten auch sehr bedienerfreundlich ausgefallen. Für Kinder und gerade ältere Menschen ist das ein echter Pluspunkt. Wobei mein Sohn ebenfalls das kleine Handy hat. Für jüngere Kinder ist das optimal, weil sie im Notfall telefonieren können, aber durch die Einfachheit sind Probleme durch Klingeltonabos oder Internetgebühren ausgeschlossen. Man kann nämlich nicht ins Internet mit dem kleinen Handy und Klingeltöne lassen sich auch nicht nachladen. In diesem Fall sehe ich das nicht als Fehler sondern als Vorteil.
Nachteile: Durch die geringe Größe ist der Akku auch entsprechend klein. Entsprechend hält der Akku im Standby nur Tage, keine Wochen, wie man es von anderen einfachen Handys durchaus kennt. Außerdem ist er zu klein für einen Vibrationsalarm.
Entschädigt wird man durch den Preis. Denn bei einem Preis von ca. 15-20 Euro, lohnt sich das kleine Handy auch, wenn es nur als Notfall-Ersatz-Gerät eingeplant ist. Der Preis gilt selbstverständlich ohne Vertrag. Das ist ein Schnäppchen, wo man nicht lange überlegen muss.
Wer Kinder hat, die eigentlich noch zu klein sind für ein Handy, aber man als Eltern doch ruhiger ist, wenn sie draußen alleine unterwegs sind und ein Handy einstecken haben, dann ist das genau das richtige. Einfach eine günstige Prepaid-Karte rein und los geht der Spaß. Und nebenbei stechen sie damit noch jedes iPhone aus. 8-)
Heute möchte ich ein Projekt zeigen, was schon seit einiger Zeit reif für eine öffentliche Betaphase ist.
eforia Chatback
Der Name "chatback" soll ausdrücken, dass nicht nur die Besucher einer Website mit einem chatten können, sondern auch der Webmaster aktiv ein Gespräch eröffnen kann. "eforia" deshalb, weil die Funktion ursprünglich ein Teil des eforia web manager war, als eigenes Projekt aber den Vorteil bietet, mehrere Websites mit einem Blick zu verwalten. Deshalb wollte ich es heraus lösen.
Hier nun ein Video.Ich empfehle die Betrachtung im HD-Modus und als Vollbild. Dann erkennt man die Texte besser. Bitte entschuldigt die kleinen Tonproblemchen hin und wieder. Das dürfte an Vista liegen. Der fränkische Dialekt blieb aber zum Glück erhalten. 8-)
eforia chatback, so wie es oben zu sehen ist, existiert bereits seit Anfang 2007. Jedoch habe ich nach einem ersten größeren Einsatz bemerkt, dass die übertragene Datenmengen schnell in ungeahnte Höhen schießen können. Bei einem Projekt, das nicht um ein Geschäftsmodell entwickelt wurde, kann ich das schlicht nicht leisten. Deswegen kann man sich bis heute noch nicht als neuer Benutzer anmelden.
Das ist natürlich ein wenig schade, weil es durchaus schon einige Firmen gibt, die ähnliche Lösungen als teure Anwendungen für die Support-Unterstützung (witziges Wort, eigentlich) anbieten. Mein Gedanke damals war eben, das so einfach zu machen, dass man sich bei der Benutzung um nicht viel kümmern muss.
Nun bin ich aber selbst nicht in der Lage, die notwendigen Resourcen für einen Betrieb zu stemmen. Hier ist mehr als nur gemieteter Webspace oder ein einzelner Server mit Flatrate notwendig, wenn man das ernsthaft betreiben will. Außerdem ist es eben eine Beta-Version, die sicher noch etwas Betreuung bräuchte. Technisch könnte man den Datentransfer mit offen gehaltenen HTTP-Verbindungen und anderen, nun verfügbaren Methoden vermutlich deutlich einschränken. Auch Erweiterungsmöglichkeiten gibt es viele, beispielsweise Referer automatisch nach Suchbegriffen auswerten oder mittels Heuristiken erkennen, ob ein Nutzer potentiell Hilfe benötigt. Das geht über die Einbindung der websiteeigenen Suche gar nicht so schwer. Ich habe selbst vor 2 Jahren einmal einen Besucher auf eforia.de gehabt, der nach "1&1" gesucht hat. Er wollte eine Installationsanleitung für den gleichnamigen Provider und war sehr dankbar, dass ich einen Chat mit ihm eröffnet habe.
Evtl. gibt es ja jemanden, der Lust und Resourcen hat, aus eforia chatback noch etwas zu machen (auf dem Namen bestehe ich nicht). Wobei es nicht nur um die simple Bereitstellung von Servern geht. Man müsste schon weiter investieren. Als Geschäftsmodell wäre denkbar, die Anzahl der Websites, Seiten oder Benutzer zu begrenzen und größere Volumen von einer kleinen Monatsgebühr abhängig zu machen. Aber bis sich das auszahlen würde, wäre erst mal eine Aufbauphase notwendig.
Wer einen Vorschlag hat und mit mir Kontakt aufnehmen will, kann das unter horst@klier.net tun.
Artikel veröffentlicht von Horst am 15.09.2009 um 13:34 Uhr.
Wieder mal findet ein Online-Marketing-Event in Nürnberg statt. Und wieder wurde die Skybar als Austragungsort gewählt. Am 29.10. treffen sich um 19:30 Uhr dort die fränkischen Suchmaschinenoptimierer zum SEO-Stammtisch. Das dürfte meines Wissens der erste überhaupt in Nürnberg sein. Bisher gab es nur 3 Affiliate-Stammtische, wobei die letzten beiden ebenfalls in der Skybar stattfanden.