abgekliert

Blog Angekliert Über abgekliert Übersicht





Habe ich den Staatstrojaner?


Wenn man als Computerversteher gilt, erreichen einen ja immer wieder Anfragen aus der Verwandt- und Bekanntschaft bei IT-Problemen derselben. Im Moment dreht sich dabei viel um das Thema Staatstrojaner. Überraschend viele unbescholtene Bürger haben plötzlich Angst vom Staat ausspioniert zu werden. Wir leben in einem Land, in dem ein Verein mit einem "Chaos" im Namen höheres Vertrauen bei den Bürgern genießt, als die Regierung. Alleine das halte ich schon für bedenklich, aber es soll hier auch nicht das Thema sein. Die Anfragenden wollen einfach wissen, ob sie herausfinden können, ob sie den Staatstrojaner auf ihrem Computer haben.
Also grundsätzlich kann man das ganz leicht feststellen. Wie überall in den Medien berichtet handelt es sich um 2 Dateien: c:\windows\system32\mfc42ul.dll und winsys32.sys.
Um eine Infektion festzustellen, kann man nun einfach in c:\windows\system32 nachsehen. Allerdings kann sich der Trojaner selbst löschen. Es ist davon auszugehen, dass diese Fernlöschung auch bereits aktiviert wurde. Hier können Programme helfen, die gelöschte Dateien wieder herstellen. Aber Vorsicht: Das funktioniert nur, solange die gelöschten Dateien nicht überschrieben wurden. Jegliche Arbeit am PC verringert also die Wahrscheinlichkeit fündig zu werden. Also im Zweifelsfall lieber gleich statt morgen prüfen. Hier eine Kurzanleitung für Recuva. Das ist so ein Wiederherstellungsprogramm, die Wahl fiel mehr oder weniger zufällig auf dieses. Download bei Chip. Es ist Freeware. Prinzipiell würde ich ja nicht einfach irgendwelche Programme aus dem Internet installieren, da die Wahrscheinlichkeit sich so einen Trojaner einzufangen deutlich höher ist, als den Staatstrojaner am Rechner zu haben. Aber ich vertraue hier mal auf die Kompetenz der Chip-Redakteure.

Nach dem Start erscheint ein Assistent. Bei diesem wählen wir als Dateityp "Other":

Bei der Auswahl des Dateiorts wählen wir "In a specific location" und dort das Verzeichnis "C:\Windows\System32":

Die Frage nach dem "Enable Deep Scan" ignorieren wir erstmal.
Recuva scannt dann in kurzer Zeit und findet auch vermutlich einige Dateien.

Ist mfc42ul.dll schon dabei? Dann ist es ein Treffer.
Falls nicht: Klick rechts oben auf "Erweiterte Einstellungen". Dann im  neuen Fenster an fast dergleichen Position gleich nochmal auf  "Einstellungen".
Dort wählen wir im Reiter "Aktionen" die ersten 4 Häkchen an.

Hinweis: Wird der 5. Punkt "Scan for non-deleted files" ausgewählt, werden in der Ergebnisliste *alle* Dateien angezeigt. Das sind natürlich sehr viel mehr als nur die gelöschten. Falls man noch nicht direkt in Windows/System32 nach den Dateien gesucht hat, kann man das auch so machen, indem eben die nicht gelöschten Dateien eingeschlossen werden.
Wenn das Einstellungsfenster geschlossen wird, sieht es ungefähr so aus:

Nun klicken wir auf das rote Kreuz hinter "C:\Windows\System32". Das ist nämlich ein Suchfilter. Durch den Klick schalten wir diesen ab und sehen alles:

Jetzt ein Klick auf "Scan" um mit den neuen Einstellungen die Festplatte nochmal zu durchsuchen. Das kann etwas dauern. Danach sehen wir eine Liste aller Dateien. Das ist recht viel, zum Glück gibt es aber ja den Suchfilter. Wir klicken also auf das Feld mit der Lupe und geben "mfc42u*" ein.

Angezeigt werden nun alle Dateien, die so beginnen. Bei mir sind das glücklicherweise keine. Also kein Staatstrojaner. Der wäre vermutlich bei mir auch nicht gelaufen, wie die Profis sicher an den Screenshots erkennen. ;-)

Alle Details zur Analyse des Staatstrojaners gibt es beim CCC in diesem PDF.




Artikel veröffentlicht von Horst am 12.10.2011 um 14:04 Uhr.

Noch kein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
internet virus hacker




Social Network Überdruss? So löst man das Problem!


Endlich habe ich eine Lösung um bei allen wichtigen Social Networks dabei zu sein und trotzdem keinerlei Stress mehr zu haben.

Wie?

Na so:




Artikel veröffentlicht von Horst am 23.07.2011 um 20:34 Uhr.

Noch kein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
internet




Sicherheitscheck


Aus traurigem Anlass ist das Thema Atomkraft derzeit in aller Munde. Auch bei uns. Dabei entstand die Idee zu einem satirischen Handy-Spiel.

Im satirischen Handy-Spiel "Sicherheitscheck" werden auf einer Deutschlandkarte die aktiven Atomkraftwerke dargestellt. Eine Spielfigur, die Angela Merkel darstellt, besucht nun die Anlagen für einen "Check". Dabei findet sie jeweils einen Sack mit Geld, den sie dann in Sicherheit bringt. Die Aufgabe des Spielers ist es, das Handy so ruhig wie möglich zu halten. Bei jeder Erschütterung explodiert sonst eine der Anlagen. Je länger man es schafft, umso höher der gerettete Betrag und damit der Score.

Das Spiel macht damit auf satirische Weise auf die Gefahren der Kernenergie aufmerksam und darauf, dass es dabei nicht um Sicherheit sondern nur ums Geld geht. Im Spiel wird Werbung eingeblendet, dessen Erlös gespendet wird. Das Spiel ist kostenlos, aber die Benutzung nur auf Handys erlaubt, die nicht mit Atomstrom aufgeladen werden.

Die Version für Android ist sofort erhältlich unter der Adresse:
https://market.android.com/details?id=net.klier.sicherheitscheck
Eine App für iPhone und iPod Touch erscheint in Kürze, aufgrund der langen Freigabezeiten bei Apple kann es aber bis Anfang April dauern, bis die App im App Store zu finden ist.





Artikel veröffentlicht von Horst am 14.03.2011 um 15:46 Uhr.

Noch kein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
android spiele




Meine erste Android-App - ein Erfahrungsbericht



So sieht die App "3D BMI" aktuell aus

Einleitung

Als Nerd und ehemaliger Telekomiker habe ich eine gewisse Begeisterung für Handys und insbesondere Smartphones. Beginnend mit dem Sony-Ericsson P800 und einigen Windows-Geräten konnte einem der Spaß aber schon ausgetrieben werden. Aus Trotz griff ich sogar eine zeitlang zu einem Handy, dass einfach nur zum Telefonieren taugte. Vor ca. einem dreiviertel Jahr versuchte ich es dann doch wieder mit Android. Das HTC Desire ist verglichen mit den alten Windows-Geräten schon ein Quantensprung. Mal abgesehen von Tastatureingaben - die automatische Worterkennung ist eine Zumutung - kann man das Gerät echt benutzen. Unterwegs surfen geht nicht nur auf dem Papier, Mails gehen zuverlässig, und sogar Spiele machen Spaß. Die HTC Sense Oberfläche ist schick und ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal für eine Wetteranzeige auf einem Handy begeistern könnte. Also echt Respekt an Apple, die Smartphones endlich benutzbar gemacht haben, wenn auch nicht die eigenen.

Idee

Das tolle ist nun, dass man auch eigene Anwendungen programmieren kann, ohne sich groß umstellen zu müssen. Auf Basis von HTML und Javascript sollten sich eigene Ideen ganz leicht umsetzen lassen, ein leistungsfähiger Browser ist ja schließlich vorhanden. Einige Frameworks wollen einem dabei das Leben noch erleichtern. Ich entschied mich für PhoneGAP und JQuery mobile. Bei PhoneGAP gibt es schöne Einsteiger-Anleitungen für ein einfaches Hello-World. Also installierte ich Eclipse und wagte mich daran. Dazu muss ich sagen, dass ich überhaupt kein Java-Freund bin und um Eclipse sonst weite Bogen mache. Nach einigem K(r)ampf mit 32- und 64-Bit lief jedoch auch Eclipse und PhoneGAP. Als App-Idee wollte ich meinen BMI-Rechner umsetzen. Ein wenig Javascript und simples HTML - das sollte ja nicht so schwer sein. Das Komplizierteste dabei sind die Slider, aber die bringt ja JQuery mobile mit. Also eine einfache Seite damit gemacht, die alle Bedienelemente enthält. Im Emulator sah das auch ganz gut aus, aber am Handy war die Enttäuschung dann groß. Die JQuery-Slider waren nicht benutzbar. Nur ganze Werte, keine direkte Eingabe in die Felder, keine Chance einen Slider das amerikanische Feet und Inch-System beizubringen. Davon abgesehen brachen die Elemente komplett unterschiedlich um. Zusammengehörige Buttons wurden auseinander gerissen. JQuery war damit gestorben.

Schnelle Umsetzung

Nicht so schlimm, ich hatte ja alles bereits fertig. Größtes Problem sind die unterschiedlichen Bildschirmgrößen bei Android. Es gibt einfach zu viele verschiedene Geräte. Ich entschloss mich der Einfachheit auf Querformat festzulegen. Per Javascript lese ich einfach die Bildschirmhöhe aus und platziere davon abhängig alle Elemente. Auch die Textgröße wird davon bestimmt. Die Konfigurationsoptionen platzierte ich einfach ganz rechts, teilweise wird ein wenig abgeschnitten, wenn der Bildschirm das falsche Format hat. Man erkennt ja den Sinn und bedienbar ist es auch. Dummerweise stellte ich die App so in den Market und sammelte so die ersten 2 Tage richtig viele miese Bewertungen.


So sah die erste Version aus

Nacharbeiten

Denn als ich auf einem anderen Handy testete, sah plötzlich alles ganz anders aus. Obwohl mein HTC Desire und das ZTE Blade meines Sohnes die gleiche Bildschirmauflösung haben, sieht man etwas  anderes. Das Blade macht nämlich aus jedem Pixel 1,5 Pixel. Es erfolgte ein Ausflug in die Darstellung mobiler Browser. Dort ist ein  Pixel nämlich kein Pixel. Je nach Einstellung kann ja gezoomt werden  und selbst wenn man das abstellt gibt es Unterschiede. Und wie bringt man nun dem Gerät bei, nicht zu scrollen, wenn man einen Slider bewegen will? Also eigentlich wäre ja nichts zu scrollen gewesen, aber auch das war wohl nur mir klar. Also nichts mit einfach mal bekanntes umsetzen. OK, ich verteilte ja sowieso alle Elemente dynamisch, also konnte ich das alles relativ leicht einbeziehen. Dann lernte ich, dass auch die Statusanzeige eine Rolle spielen kann und man durchaus unterschiedliche Werte bekommt. Aber auch das war irgendwie zu lösen.

Nur die Slider funktionierten nicht so ganz zuverlässig. Eigentlich klar, weil ich ja im normalen Browser mit Dingen wie "onclick" arbeite, es das aber nicht gibt. Touchscreens arbeiten mit "touch". Also die Ereignisverwaltung angepasst und auch das geht nun - zumindest besser. Riesige Probleme hatte ich mit den normalen Eingabefeldern. In meiner Naivität ging ich davon aus, ich mache einfache Input-Felder und der Browser zeigt eine Tastatur an, wenn man darauf "klickt". Aber weit gefehlt, der Cursor blinkt im Feld, aber man kann nichts eingeben. Zuerst hatte ich ein onclick-Ereignis, was dem jeweiligen Feld den Fokus gibt. Dann erschien die Tastatur, aber verhielt sich sehr, sehr merkwürdig. Klickte man danach auf einen der Radio-Buttons, sprang man sofort wieder zum Feld zurück und ähnliches. Mit ontouch statt onclick geht das besser. Wobei ich es als alles andere als perfekt bezeichnen würde. Aber zumindest verhält es sich nun oft so, wie man es erwartet. Insgesamt ist die Ereignisbehandlung auf einem mobilen Gerät doch deutlich unterschiedlich zu einem normalen Browser.

Ohne PhoneGAP?

Zwischendurch habe ich auch eine Variante ohne PhoneGAP getestet. In Android gibt es nämlich die Möglichkeit mit WebView eben solche Web-Apps umzusetzen. Ohne externes Framework kann ja nur besser sein, dachte ich*. Aber in WebView stürzte die App ganz oft ab, wenn man in ein Eingabefeld klickte. Seltsam, aber ich ließ es dann.
*Ich mag Frameworks generell nicht. Diese taugen meist nur für einen kurzzeitigen Hype und überleben sich zu schnell. Ich pflege durchaus noch Programme, die ich vor 10-15 Jahren gemacht habe. Das geht nur, wenn man kein Framework einsetzt. Selbst wenn das noch gepflegt werden würde, könnte ich kaum einem Kunden erklären, dass die gewünschte Änderung in 5 Minuten zu machen ist, er aber 2 Tage für die Nacharbeiten für die neue Frameworkversion zahlen muss. Und das dann nur, weil dort die Browserweiche die Versionsnummern von neu erschienen Browsern kennt oder Sicherheitslücken behoben sind. Das ist übrigens auch der Grund, warum so viele CMS-Installationen mit Sicherheitslücken online sind. Die Agenturen trauen sich nicht dem Kunden zu sagen, dass man updaten müsste, weil das Geld kostet. Aber das ist ein anderes Thema.


Verbesserungen

Zuletzt machte ich aus den Radio-Buttons für die Konfiguration noch richtige Buttons und entfernte die Option für den Körperbau. Das verkleinerte die App um 2,5 MB. Ja, die 3D-Ansichten werden natürlich nicht live generiert. Diese stammen von einem 3D-Grafiker und waren nicht billig.

Was mich noch stört ist die langsame Geschwindigkeit. Auf dem ZTE Blade macht es keinen Spaß und selbst auf dem Desire könnte es ruckelfreier laufen. Dafür, dass ich eigentlich nur per ontouch-Ereignis eine einfache Berechnung durchführe und 2 kleine Grafiken platziere ist das schon eine Schande. Falls jemand Tipps hat, wie man eine HTML-App schneller machen kann, bin ich dafür sehr dankbar. Ebenso habe ich keine Ahnung, warum die Elemente bei Berührung einen Rahmen zeigen, der ein paar Pixel verschoben ist.

Erfolg

Was mich enorm positiv überrascht hat, ist die Anzahl der Downloads. In der ersten Nacht nach dem Einstellen in den Market wurde App bereits über 1500 mal heruntergeladen. Nach nunmehr 12 Tagen sind es immer noch mehr als 1000 Installationen pro Tag. Das finde ich erstaunlich, zumal die Bewertung mit 2 Sternen eher unschön ist. Wie bereits angesprochen hagelte es in den ersten beiden Tagen viele miese Bewertungen.

Download

Wer die App mal live sehen will, der sucht im Market einfach nach "3D BMI" und hält nach diesem Icon Ausschau:

Selbstverständlich freue ich mich riesig über 5-Sterne-Bewertungen. 8-)

Nachtrag vom 7.2.: Nachdem es nun möglich ist, den Market direkt zu verlinken, hier geht es zur App: 3D BMI



Artikel veröffentlicht von Horst am 13.01.2011 um 12:46 Uhr.

Noch kein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
android app entwicklung




JMStV-Protest bei Politiker-Stopp


Nur ein kleiner Hinweis auf ein kleines Script, was ich bei Politiker-Stopp bereit stelle. Anlässlich der Querelen um den neuen Jugenmedienschutz-Staatsvertrag habe ich ein kleines Script gemacht, was eine Website tagsüber versteckt und dafür einen Hinweis auf den JMStV anzeigt. Das ist als Protest gedacht. Hier gibt's weitere Informationen dazu.



Artikel veröffentlicht von Horst am 04.12.2010 um 11:04 Uhr.

Noch kein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
internet politik jmstv




Android - günstig einsteigen


Mein Sohn wünscht sich ein Handy, was mehr kann als nur telefonieren. Als Android-Fan befasse ich mich deshalb seit einiger Zeit damit, günstige Einsteigerhandys mit Android zu beobachten. Ich dachte mal, meine Erkenntnisse könnten auch für andere ganz hilfreich sein. Den es gibt Android bereits für unter 100 Euro, was für mich schlicht bedeutet, es gibt keinen Grund ein Handy ohne Android zu kaufen. Jetzt mal von den Nur-Telefonier-Handys abgesehen.

Bereits länger erhältlich sind Acer beTouch, LG GT540 und Samsung Galaxy 550:
  • Acer beTouch E110
    ca. 150 Euro (ohne Vertrag)
    Display: 2,7" 320x240 Pixel
    WLan fehlt, erfüllt damit nicht die kompletten Spezifikationen für Zugang zum Android Markt. D. h. einige Google-Anwendungen sind nicht ohne weiteres benutzbar.

  • LG GT540
    ca. 160 Euro (ohne Vertrag)
    Display 3" 220x480 Pixel
    Erfüllt alle Anforderungen für den Zugriff auf den Android Markt und alle Google Anwendungen.

  • Samsung Galaxy 550
    ca. 175 Euro (ohne Vertrag)
    Display: 2,8" 320x240 Pixel
    WLan und Bluetooth fehlt, erfüllt damit nicht die kompletten Spezifikationen für  Zugang zum Android Markt. D. h. einige Google-Anwendungen sind nicht  ohne weiteres benutzbar.

Nun zu den Newcomern:
  • Vodafone 845
    99,00 Euro (ohne Vertrag)
    Display: 2,8" 320x240 Pixel / Kein Multitouch
    Erfüllt alle Anforderungen für den Zugriff auf den Android Markt und alle Google Anwendungen.
    Das hätte ich fast schon genommen. Allerdings war ich in einem echten Vodafone-Laden und dort hatten sie es natürlich nicht da. Genau genommen hatten sie noch nicht einmal etwas davon gehört, konnten es aber bestellen. Als ob ich das nicht auch selber könnte. Also der Sinn mancher Ladengeschäfte erschließt sich mir nicht. Aber ich vermisse ja auch in jedem Elektronikmarkt die Suchfunktion und die Bewertungen anderer Kunden. Mir ist es unverständlich wie man dort einkaufen kann.

  • ZTE Blade / Orange San Francisco / Base Lutea
    ca. 100 Euro (aber so einfach ist das ohne Vertrag nicht)
    Display: 3,5" 800x480 Pixel
    Erfüllt alle Anforderungen für den Zugriff auf den Android Markt und alle Google Anwendungen.
    ZTE ist ein bisher unbekannter Hersteller, das Handy wird unter anderen Namen angeboten. Schon erhältlich ist es in Englang bei Orange unter dem Namen San Francisco. Dort kostet es als Prepaid-Handy 99 Pfund, im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen, wie man das Teil nach Deutschland bekommt. Eine direkte Bestellung geht nämlich nicht, außerdem muss man die Festlegung aufs Orange-Netz umgehen. Wie bei fast jedem Android-Handy gibt es zahlreiche Roms, die das vorgegebene Orange-Branding umgehen. Durch den Umständlichen Bestellprozess muss man mit knapp über 150 Euro rechnen.
    Deutschland:
    Bald ist das Handy direkt in Deutschland erhältlich. Bei ePlus als Base Lutea. Angeboten wird es vermutlich nur mit einem Vertrag inkl. Datenflatrate (Drosselung ab 200 MB). Dieser Vertrag kostet 4 Euro pro Monat mehr als ohne Handy. Bei 2 Jahren Laufzeit macht das rechnerisch einen Preis von 4x24=96 Euro. Für die technischen Daten ist das ein absolutes Schnäppchen. Auf den ersten Blick kann es mit meinem High-End-Android HTC Desire durchaus mithalten. Natürlich ist der Prozessor schwächer und es gibt weitere Einschränkungen. Aber das Display mit 800x480 Pixeln ist für diesen Preis einfach der Hammer.
    Besitzer des englischen Geräts sind jedenfalls sehr zufrieden damit, was man in Internetforen so liest. Die deutsche Version wird leichte Änderungen der Hardware haben. So hat die Kamera 5 statt 3,2 Megapixel. Wobei ich mir auch davon keine echte Qualität erwarte. 8-)
    Das Display des San Francisco ist ein OLED-Display, in Deutschland wird es ein LCD sein.
    Jedenfalls wird es mit hoher Sicherheit das sein, was mein Sohn bekommt. Wobei ich ausdrücklich erwähnen möchte, dass es sich um ein mächtiges Gerät handelt. Bevor man das einem Kind überlässt, sollte man wissen, was man tut.

Ausblick:
Also wäre ich Programmierer und hätte vielleicht sogar Erfahrungen mit Spieleprogrammierung(*), würde ich mich verstärkt mit Android befassen. Bei solchen Geräten zu diesen Preisen macht es einfach wenig Sinn, sich einen Gameboy anzuschaffen. Am meisten Chancen gebe ich Spielen, die nach dem guten, alten Arcade-Prinzip funktionieren. Schnell reinkommen, Spaß haben, nicht lange spielen müssen. Das große Comeback alter Spielprinzipien. Ach und übrigens: Ich habe auch schon erlebt wie Kinder eine Wii gnadenlos stehen lassen, wenn sie die Chance haben mit einem Android-Handy zu spielen.

*: Disclaimer: Natürlich meine ich mich damit selbst. Für manche Dinge muss man sich ja irgendwie motivieren. 8-)


Update vom 4.12.:
News zum ZTE Blade:
Das Base Lutea ist seit gestern bestellbar: http://www.base.de/Handys/BASE-lutea.aspx
Einen ersten Test gibt es bei Teltarif.
Und hier ein Video von androidnews.de:

T-Mobile Ungarn hat in einer Pressemeldung angekündigt, das ZTE Blade unter dem Namen anzubieten. Damit wird langsam die Marke ZTE bekannt. Ich erinnere mich, wie bei meinem QTEK vor einigen Jahren auch keiner den eigentlichen Hersteller HTC kannte.
Hinweis: In den Kommentaren stellt Thomas zwei Android-Handys in der Kategorie über 200 Euro vor.



Artikel veröffentlicht von Horst am 28.11.2010 um 13:53 Uhr.

2 Kommentare.

Permalink Trackback URI

Tags:
handy android




Video: 4. SEO-Stammtisch Nürnberg


Am Dienstag fand der 4. Nürnberger SEO-Stammtisch statt. Hier ein kurzes Video, auf dem man hauptsächlich erkennen kann, dass es am Abend in Nürnberg dunkel ist. 8-)



Vielen Dank für die Organisation an Lucian Katzbach und Falko Deutsch (Recap von ihm).



Artikel veröffentlicht von Horst am 28.10.2010 um 10:33 Uhr.

Ein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
video seo nürnberg




SEO-Tool


Tools für SEOs gibt es ja einige. Die professionellen sind meist webbasiert und nur gegen monatliche Zahlungen zu nutzen. Für Hobby- und Teilzeit-SEOs ist das nicht so schön. Monatlich ein paar hundert Euro für etwas zu zahlen, was man dann doch mal 2 Monate nicht nutzt ist einfach doof. Zumindest geht das mir so, da ich ja in den letzten Jahren hauptsächlich Papa war bzw. bin. In den Monaten dazwischen muss ich dann programmieren, weil das einfach eine verlässlichere Quelle für den Lebensunterhalt ist. Auch wenn Infomarketer mit Ihren "Get-Rich-Quick" EBooks (und Videos bzw. neuerdings Konferenzen) da anderes versprechen. Selbstverständlich muss ich als CMS-Entwickler trotzdem am SEO-Puls sein, deswegen leiste ich mir eines der günstigeren SEO-Tools.

Eine ganz neue Idee eines SEO-Tools kommt jetzt aber von "Die Werbemittel Idee". Das Tool ist richtige Hardware, sehr flexibel und intuitiv zu nutzen. Die Verbindung zum PC wird dann über einen integrierten USB-Stick erledigt. Genial. Und ein Gewinnspiel gibt es auch, wo 10 dieser SEO-Tools verlost werden. 8-)

In dem Blog-Beitrag zum Gewinnspiel wird nach eigenen Werbeartikeln gefragt, die man bevorzugt einsetzt. Es gab für eforia mal T-Shirts und Tassen. Letztere fand ich richtig schick und trinke immer noch gerne meinen Kaffee aus meinem Exemplar. Aber seit eforia OpenSource und kostenlos ist, ist einfach kein Budget da, bzw. es gäbe auch keinen Weg überhaupt physische Werbemittel zu verbreiten. Das ist eben der Nachteil an Hardware, dass sie nicht in IP-Paketen verschickt werden kann. Wenn jemand will, Luftballons hätte ich noch ein paar da. 8-)



Artikel veröffentlicht von Horst am 23.09.2010 um 16:44 Uhr.

6 Kommentare.

Permalink Trackback URI

Tags:
seo gewinnspiel





Artikel veröffentlicht von Andrea am 02.09.2010 um 10:50 Uhr.

Noch kein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
test toppits

Toppits Produkttest


Testroom Advertorial
Vor kurzem fragte mich Horst, ob ich Lust habe Toppits-Artikel zu testen.
Was für eine Frage!
Seit Jahren verwende ich vorzugsweise Melitta Toppits Produkte weil sie qualitativ überlegen sind.

Besonders begeistern mich die Boxen und vor allem die Ziploc Tüten.

Nun läuft gerade eine Kampagne für Blogs von der Toppits Geschmacks Akademie. Man bekommt 3 Testpackungen und soll dann etwas dazu schreiben. Als Anregung wird noch auf den YouTube-Channel verwiesen, der einige Filme mit konkreten Anwendungstipps zeigt.
Horsts Favorit ist die Zubereitung von Popcorn ohne Fett, weil er genau das (allerdings mit Popcornmaschine) auch in seinen Abnehmtipps empfiehlt. Leider lässt sich das Video nicht einbinden. Aber ein Bild kann ich bieten:


Ein paar Tage nach der Anmeldung kam dann ein Päckchen von Melitta in dem drei Probepackungen Toppits waren.

Als erstes habe ich begeistert die Frischhaltefolie geöffnet, denn die hatte ich bislang nicht.
Vor ein paar Jahren hatte ich etliche Angebots- Discounter- Folien eingelagert.
Diese Frischhaltefolie ist sehr elastisch und haftet gut. Beides Eigenschaften, die ich immer bei den billigen Folien vermisst habe.
Bemängeln muss ich jedoch, dass sich die Folie mit dem perforiertem Rand sehr schlecht abreißen lässt. Da muss leider die Schere her, weil ein metallischer Zackenrand fehlt.

Obwohl ich mit Wegwerfprodukten eher sparsam bin, verwende ich die Alufolie mit Kraft-Waben-Struktur seit Jahren. Sie ist sehr viel stabiler als andere, reißt nicht ein und hat eine unübertroffene Qualität. Außerdem verwende ich auch die Extrabreite Alufolie von Toppits,
denn sie passt prima auf den Boden des Backofens, der deshalb wesentlich besser zu reinigen ist, wenn's mal von oben tropft.

Beim dritten Produkt handelt es sich um Gefrierbeutel, die ich auch in Verwendung habe. Allerdings wurden diese Beutel vor ein paar Jahren durch die wesentlich stabileren und vor allem besser verschließbaren Ziploc Tüten ersetzt. Nicht nur zum Einfrieren sind diese Beutel gut, sondern vielseitig im Haus verwendbar, durch die immer wieder verschließbare Öffnung.
So bewahre ich offene Packungen und selbst Wollbekleidung schädlingssicher auf ohne dafür extra Dosen oder Behältnisse anzuschaffen bezw. die Packung umzufüllen.

Als bekennender Toppits-Fan, kann ich die Produkte nur empfehlen.






Android-Handy mit 24-Zoll Display


Ist das Handy-Display zu klein? Kein Problem. Sven zeigt, wie man sich eines mit 24" baut.

http://www.youtube.com/watch?v=3-bLOc1qnMM



Artikel veröffentlicht von Horst am 04.06.2010 um 09:56 Uhr.

Ein Kommentar.

Permalink Trackback URI

Tags:
android handy usb sven


Zeige 1 - 10 von 119
Vorwärts Ende


Stichwortliste: (nur die wichtigsten, die komplette Liste gibt es hier)
amiga android baby blog blogparade buch ccc chips computer demo erziehung event flash forschung freunde fun gesellschaft gewinnspiel hacken handy infoprodukte intern internet kinder lohas marketing markus mp3 musik nürnberg online podcast politik retro retro-computing scene selbermachen seo spiele technik test usb video web20 wirtschaft zensur